So wie in den letzten Jahren, gab es auch heuer wieder ein von mir veranstaltetes Seventreffen in Österreich. Da ich aus einer Terminüberschneidung meinen Termin fürs Treffenverschieben musste und im Friesacherhof in

Kärnten keine Unterkünfte für meinen neuen Termin mehr bekam. Deshalb entschloss ich mich das Treffen in meiner Heimat dem Enns- und Ybbstal zu veranstalten. Die Unterkunft hatten wir im Landgasthof-Bruckwirt in Opponitz.

Am ersten Tag holte ich, die aus Bayern kommenden Sevenfahrer in der nähe von Steyr ab und führte sie durch meine Heimattäler Steyer- Enns- und Ybbstal nach Opponitz, wo uns bereits der Rest der Teilnehmer am späten Nachmittag empfingen. Wir hatten uns, wie sich ein jeder vorstellen kann, jede Menge zu erzählen. Es wurden jede Menge Erfahrungen und Tipps der Sevenfahrer ausgetauscht, da einem ja nicht alle Tage die Möglichkeit geboten wird.



Am zweiten Tag ging es schon relativ früh zur Sache. Als erstes habe ich unsere Sevengruppe in zwei Hälfen geteilt, Landschaftsgenießer (auch Blumenpflücker genannt) und Sportfahrer. Um ca. 9 Uhr startete die Blumenpflückergruppe. Eine halbe Stund später ging’s dann auch bei uns Sportfahrern los.
Von Opponitz nach Waidhofen an der Ybbs ? Putzmuhle ? Gresten ? Scheibbs wo es leider zu regnen begann. Trotz der nassen Witterung hatten wir großen Spaß unsere Autos auf der Bergrennstrecke in St. Anton a.d. Jesnitz zu bewegen und von dort weiter über die Schwarze Kuchl nach Puchenstuben, wo wir zu Mittag aßen. Aufgrund der schlechten Wetterlage haben wir die Mittagspause etwas ausgedehnt, was sich schlussendlich auch bewährt hat.
Bis Mariazell fuhren wir gemeinsam in einer Gruppe, von dort teilten wir uns erneut. Eine Gruppe fuhr den kürzeren Weg zum Gasthof, die anderen führte ich über eine, für den Seven perfekte Straße zurück. Wir fuhren dabei entlang der Salzach, wo eine Kurve der anderen folgte - einfach genial! Ab den Wildalpen war leider das Wetter wirklich nicht mehr auf unserer Seite. Es regnete wie aus Eimern, was jedoch manchen Sevenfahrern nichts ausmachte und einfach weiter fuhren. Der Rest hielt vor einer Tunnelausfahrt, um ihr Verdeck zu schließen und somit dem kalten Nass zu entfliehen. Zurück im Gasthof war das schlechte Wetter wieder schnell vergessen. Wir ließen den Tag bei einer geselligen Runde ausklingen.

Der Samstag fing für uns alle schon toll an, da wir schon von den Sonnestrahlen geweckt wurden. Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich los.

Also auf zum Bergrennen nach St. Anton a. d. Jesnitz! Bei der ersten Pause (natürlich beim Tanken) mussten wir bei einem Caterham feststellen, dass dieser Kühlwasser verlor. (Riss im Kühlwasserschlauch) Zum Glück hatte die Tankstelle auch eine Werkstätte. Es war zwar nur der Weckstättenmeister anwesend, was jedoch für uns kein Problem war, immerhin schrauben wir ja zum Großteil eh nur selber am Seven herum. Nach ca. 20 min. war auch dieses Problem behoben, Dank aller die da mitgeholfen haben.
So nun ging’s weiter zum Bergrennen. Das Bergrennen an sich, ist für jeden Sevenfahrer Faszination pur. In erster Linie kann man die Autos vom Mini bis zum Formel1 Wagen hautnah erleben. Aus geringster Entfernung, den Sound beim Starten zu hören, ist echt fantastisch. Wie gesagt Motorsport zum Anfassen.
Nach den Rennen fuhren wir voll motiviert über Umwege am Ötscher vorbei durch das Salzachtal- Ennatal und Ybbstal wieder nach Opponitz zurück.
Am Abend versammelten wir uns dann zu einem gemütlichen Grillabend.

 
            

Schon war es wieder Sonntag. Gleich nach dem Frühstück gab es wieder mal großen Sevenabschied, da manche noch eine sehr weite Heimreise vor sich hatten.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bei allen Teilnehmern sehr herzlich bedanken, da sie soviel gute Laune und Stimmung mitgebracht haben. Aber das ist eigentlich ja auch klar: Gute Autos – Gute Menschen! Auf diesem Weg möchte ich euch zum nächsten Seventreffen in Österreich vom 10 – 13 Juni 2004, diesmal im Waldviertel-Wachau einladen.

            

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